9 Tipps, wie du der Ablenkung entgehst

Lass die Ablenkung hinter dir!

Immer dann, wenn die gesamte Aufmerksamkeit auf einem Projekt liegen sollte, kommt die Ablenkung um die Ecke und zerstreut jeden klaren Gedanken. Du bist gerade mit lesen beschäftigt, da fällt draußen vor deinem Fenster ein Blatt vom Baum und du schaust wie gebannt zu, kannst deinen Blick nicht abwenden und deine Gedanken machen Pause. Wenn du etwas auswendig lernst oder meditierst, denkst du plötzlich über die Einkaufliste nach und grübelst, was du morgen zum Mittagessen essen willst. Du arbeitest ein Konzept aus, auf dem Smartphone erscheint eine Nachricht und schwups bist du am Lesen.

Ablenkung

Stock-Asso/Shutterstock.com

Kommt auch dir, das bekommt vor?

Man nimmt sich vor, die gesamte Aufmerksamkeit zu bündeln, doch ins geheim wartet man nur auf die Ablenkung. Dieses Verhalten ist so nervig, kostet so viel Zeit und doch macht man es jedes Mal aufs Neue wieder und immer wieder.

Warum macht man sich selbst so einen Stress?

Meist geschieht dies aus einer tiefen Angst heraus versagen zu können, statt sich der Aufgabe zu stellen, wird ihr ausgewichen. Wenn du dagegen, deine Erwartungen an dich selbst minderst oder gar loslässt, wird sich die Angst auflösen und du kannst dich deinen Vorhaben wieder voll und ganz widmen.

Wie senkt man die Erwartung an sich selbst?

Hierfür gibt es zwei ganz simple Übungen:

1. Übung

Nimm einen Zettel und einen Stift zur Hand und schreibe deine Erwartung an dich selbst darauf auf.

Stell dir vor, wie du deine Erwartung auf den Zettel überträgst.

Entscheide dich bewusst dafür, die Erwartungen an dich selbst loszulassen.

Zünde nun den Zettel mit einem Streichholz, Feuerzeug oder einer brennenden Kerze an. Verbrenne den ganzen Zettel, bis nur noch Asche übrig bleibt.

Nachdenken

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2. Übung

Atme einmal tief ein und wieder aus und stell dir dann vor, bei jedem Ausatmen alle Erwartungen an dich selbst auszuatmen.

Atme tief ein und wieder aus und atme dabei alle Erwartungen aus.

Lass ganz bewusst los.

Stell dir nur einmal vor, du machst die Steuer, du setzt dich daran und nichts lenkt dich ab. Kein vor sich herschieben, kein ich mache noch schnell das und das. Du setzt dich daran und bleibst tatsächlich sitzen, bis die Steuer komplett fertig ist.

Wie lässt man aber nun die Ablenkung hinter sich?

Hier die 9 Tipps, wie du der Ablenkung entgehst:

1. Sorge für Ruhe

Suche dir eine ruhige Ecke, wo du ungestört arbeiten kannst.

2. Formuliere deine Ziele

Erstelle einen Plan, mit all den kleinen und großen Schritten, die dich an dein Ziel führen. Male dir in Gedanken aus, dass du dieses Ziel schon erreicht hast und gehe die Schritte nacheinander zurück, die dich an dein Ziel geführt haben.

Schriebe alles auf.

3. Erstellen eine To Do Liste

Schreibe alles auf die Liste, was du erledigen musst, um dein Ziel zu erreichen.

4. Hake jeden erledigten Punkt der To Do Liste ab.

Durch das Abhaken behältst du den Überblick. Außerdem tut es gut, zu sehen, was alles schon erledigt wurde und was noch ansteht.

5. Feire jeden Teilerfolg und mag er noch so klein sein.

Wenn du dir für jeden Teilerfolg eine kleine Aufmerksamkeit für dich einfallen lässt, macht das Erreichen der Ziele mehr Spaß.

6. Plane Pausen mit ein.

Um Konzentrationsstörungen vorzubeugen, lege zwischendurch immer wieder Ruhepausen ein.

Fokus

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7. Schalte dein Handy aus.

Schalte dein Handy auf lautlos oder besser noch ganz aus, so wirst du weniger durch eingehende Nachrichten und Anrufe in Versuchung gebracht, dich ablenken zu lassen.

8. Mach dir Notizen.

Solltest du einen Geistesblitz bekommen, dann mach dir kurz eine Notiz und arbeite dann deine To Do Liste weiter ab.

9. Meide alle Zeitfresser,

wie WhatsApp, Facebook, Instagram, YouTube…

Auch wenn du dir vornimmst nur kurz hineinzuschauen, nur eine Nachricht zu schreiben oder einen Post anzusehen, es wird nicht dabei bleiben. Deswegen schiebst du es besser ganz nach hinten und erledigst zuerst deine Aufgaben.

Was, wenn mich trotz allem die Ablenkung überkommt?

Wenn eine Ablenkung auftaucht und dich von deinem Weg abbringt, dann lass deine Erwartungen und Ängste los, sammle dich einen Augenblick, denke an deine Liste und mach weiter.

Entscheide, was wirklich wichtig ist, lerne zu delegieren und setzte Prioritäten.

Ich wünsche dir viel Erfolg.

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Titelbild: Creative Travel Projects/Shutterstock.com

Blog von Stefanie Schmiedeberg
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Stefanie Schmiedeberg