Trotz intensiven Ausdauertraining kein Effekt!

Personen joggen auf einer Brücke, ganz vorne läuft eine Frau. Ausdauertraining

Warum du nicht nur auf Ausdauer­training setzen solltest.

Wer kennt diesen Rat nicht, wer abnehmen möchte, der muss Ausdauertraining betreiben. Und so rackert man sich stundenlang auf dem Laufband, Crosstrainer oder Fahrrad ab. Die ersten Pfunde purzeln und das Ego freut sich, doch bleibt der Körper durch pures Ausdauertraining meist leicht wabbelig. Man nimmt zwar ab, doch straffe Kurven bilden sich auch nach einem noch so harten Training nicht.

In diesem Blogartikel werde ich dir ausführlich erläutern, warum du trotz intensiven Ausdauertrainings möglicherweise nur geringe Fortschritte wahrnimmst und warum das so ist.

Trotz Ausdauer­training siehst du einfach keinen Effekt.

Einen straffen und definierten Körper erlangt man nur dann, wenn Muskeln aufgebaut werden, denn gerade diese formen und straffen den Körper. Durch das Ausdauertraining werden natürlich auch Muskeln aufgebaut, jedoch weniger am Bauch, den inneren Oberschenkeln und den Armen, doch gerade diese Stellen möchte man ja straffen und definieren. Auch der Abnehmeffekt, wird nach und nach immer geringer, da man sich an sein Training gewöhnt hat, wodurch die Motivation irgendwann vom inneren Schweinehund abgelöst wird.

Ein ausgewogenes und abwechslungsreiches Training.

Möchtest du ausgewogen und nachhaltig abnehmen und einen schlanken und straffen Körper besitzen, dann solltest du auf eine Kombination aus Krafttraining, Stretching und Ausdauertraining setzen. Je mehr Abwechslung du in dein Training einbaust, desto weniger gewöhnst du dich an das Training und desto mehr Erfolge wirst du erzielen.

Yoga

Yoga eignet sich sehr gut, um die Muskeln zu dehnen und ist, auch wenn man es nicht vermutet, auch ein Krafttraining. Durch das Halten der Übungen gegen die Schwerkraft, trainiert man, mit dem eigenen Körpergewicht. Yoga bietet nicht nur körperliche Vorteile, sondern fördert auch die mentale Klarheit und das emotionale Wohlbefinden. Es ist eine wunderbare Möglichkeit, Stress abzubauen und sich mit sich selbst zu verbinden und zur inneren Ruhe zu finden.

Training mit dem eigenen Körpergewicht.

Das Training mit dem eigenen Körpergewicht bietet eine hervorragende Möglichkeit, deine Kraft, Flexibilität und Ausdauer zu steigern. Ganz ohne Equipment und Geräte kannst du überall und zu jederzeit trainieren. Egal ob im Büro, Park, im Wohnzimmer, Hotelzimmer oder im Fitnessstudio – dein Körper ist das einzige, was du brauchst. Entdecke die Vielseitigkeit von Übungen wie Liegestütze, Klimmzüge, Lunges und Squats, die nicht nur deine Muskulatur stärken, sondern auch deine Koordination und Körperbeherrschung verbessern.

Frau, die im Wohnzimmer mit Hund trainiert. Sie macht Yoga Übungen auf der Matte.

Drazen Zigic/Shutterstock.com

Schlingen­training

Bei dem sogenannten Schlingentraining wird ebenfalls mit dem eigenen Körpergewicht trainiert. Es ist ein hocheffektives Ganzkörpertraining, bei dem man mithilfe von zwei Griffen und einem Seil- und Schlingensystems trainiert. Mit den Händen hält man sich an den Griffen fest oder man hängt sich mit den Füßen in die Schlaufen. Durch die etwas wackelige und instabile Schwebeposition und die Halteübungen arbeitet der gesamte Körper auf Hochtouren, um sich zu halten und in Balance zu bleiben.

Der Fantasie sind bei diesem Training keine Grenzen gesetzt, es gibt zahlreiche Übungen im Stehen, sowie im Liegen, bei dem sowohl ein Krafttraining als auch ein Ausdauertraining stattfinden kann. Da sich der Schlingentrainer sowohl an einer Tür, einem Balken oder Baum anbringen lässt, kann man mit ihm Indoor als auch Outdoor trainieren.

Frau trainiert mit TRX - Schlingentrainer

Mihai Blanaru/Shutterstock.com

Training mit schweren Gewichten.

Gerade Frauen neigen dazu beim Training mit Gewichten, leichtere Gewichte zu nutzen, da sie Angst haben, durch das hohe Gewicht an Masse zuzulegen. Nur wird beim Training mit leichten Gewichten eben nicht der Muskelaufbau, sondern die Ausdauer trainiert, da sich der Körper schnell an das leichte Gewicht gewöhnt und man locker mehrere Wiederholungen hinbekommt.

Tatsächlich gehört schon einiges dazu, um durch das Training mit hohen Gewichten bullig zu werden und es passiert auch nicht über Nacht. Wenn du nicht ausschließlich mit schweren Gewichten trainierst, sondern es immer mal wieder als Abwechslung in dein Training mit aufnimmst, wird durch das Heben schwerer Gewichte, die Fettverbrennung angekurbelt und die trainierten Körperbereiche gestrafft.

Wenn du die Möglichkeit hast, dann trainiere mit Langhanteln, Kettlebells, Kurzhanteln und Sandbags im Wechsel, damit der Trainingsreiz immer wieder anders gesetzt wird.

Studiogeräte ermöglichen ein gezieltes und isoliertes Training der Muskeln, was in bestimmten Situationen durchaus von Vorteil sein kann. Dennoch ist es oft effektiver, im Fitnessstudio mit Kabelzügen oder Freihanteln zu trainieren. Diese Methoden fördern nicht nur die Kraft, sondern auch die Koordination und Stabilität, da mehrere Muskelgruppen gleichzeitig aktiviert werden. So erreichst du deine Fitnessziele schneller und nachhaltiger.

Die trügerische Waage.

Wer Muskeln aufbaut, bekommt des Öfteren einen regelrechten Schock auf der Waage. Muskeln wiegen mehr als Fett und so kann es gut sein, dass du entweder laut Waage nichts abnimmst oder sogar einige Kilogramm zunimmst.

Frau sitzt auf dem Boden und weint wegen der Waage und Gewichtszunahme.

Tero Vesalainen/Shutterstock.com

Geschockt brechen hier viele das Training ab und verfluchen jemals damit angefangen zu haben, da sie nun noch mehr wiegen. Doch setzt sich das Körpergewicht nicht nur aus Fett zusammen, auch die Muskeln und der Wassergehalt beeinflussen das Gewicht. So kann es gut sein, dass du nach einem harten Training einige Kilogramm mehr wiegst, die Hosen aber dennoch immer weiter werden.

Statt nur der Waage zu vertrauen und sich ständig zu wiegen, nutze besser ein Maßband und fotografiere dich mit der immer gleichen Pose vor dem Spiegel, auf diese Weise kannst du die Fortschritte leichter erkennen und auch besser dokumentieren.

Das Ausdauer­training.

Setze auch bei deinem Ausdauertraining auf den Faktor Abwechslung. Gehe Joggen, Schwimmen, Rudern, Surfen, Kickboxen, Eislaufen, Snowboarden, Fahrradfahren, Klettern oder Tanzen. Besuche Kurse, wie Zumba, Step, Aerobic, Pilates, Yoga, Flexibar, Capoeira, Aquagymnastik oder Indoor Cycling. Auch Ballsportarten eignen sich natürlich wunderbar als Ausdauertraining, Tennis, Handball, Volleyball, Basketball, Football oder Fußball, um nur die populärsten zu nennen. Durch die Abwechslung trainierst du immer wieder andere Körperbereiche, wodurch der Körper im Allgemeinen straffer und durchtrainierter wird.

Frau mit übergroßer Hose, zeigt wie viel sie am Bauch abgenommen hat

Africa Studio/Shutterstock.com

Ausdauer, Kraft und Dehnung.

Wenn der Trainingseffet stagniert, hängt es meist damit zusammen, dass du dich zum einen an das Training gewöhnt hast, zu einseitig oder nur auf Sparflamme trainierst. Wenn du dagegen immer wieder verschiedene Sportarten in dein Training mit einfließen lässt, zwischen Ausdauer, Kraft und Dehnung abwechselst und beim Training auch wirklich ins Schwitzen kommst, dann sollte dies jedoch kein Problem mehr sein.

Brauchst du Unterstützung?

Ich wünsche dir viel Erfolg und Spaß beim Training. Solltest du auf deinem Weg Unterstützung benötigen, stehe ich dir mit meinem Coaching gerne zur Verfügung. Gemeinsam werden wir deine inneren Blockaden aufdecken und überwinden, sodass dir das Abnehmen nicht nur leichter fällt, sondern auch Freude bereitet und du deine Ziele mit Leichtigkeit erreichst.

Titelbild: oneinchpunch/Shutterstock.com

Das könnte dich auch interessieren